KØPI 137 - News:


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1. September 2010 |
3, 2, 1 ... KÖPI !?!
oder: wie sich die Commerzbank in die Scheisse setzte

Die Köpi existiert seit über 20 Jahren, mal ging es besser mal schlechter, vieles hat sich getan und vieles wird sich weiterhin tun.
In verschiedenen Kollektiven wird gesiebdruckt, diskutiert, gefeiert, gestritten, Sport gemacht, Kampagnen geschmiedet 
und mit den eigenen inneren Widersprüchen gekämpft. Diese Bandbreite an Aktivitäten, zwischen links über linksradikal 
bis autonom anarchistisch, macht die Köpi zu dem was sie ist - ein Ort der Subkultur und der politischen Auseinandersetzung.
Was alle Projekte in der Köpi eint ist nicht nur die Adresse, sondern der bewusste Verzicht auf Gewinne und "Commerz". 
Entscheidungen werden im Konsensprinzip gefällt und ein hierarchiefreies Miteinander wird angestrebt.

Projekte wie die Köpi scheinen jedoch in dieser Zeit nicht mehr ins "schicke Stadtbild" zu passen. Während in vielen Teilen der Stadt 
die Gentrifizierung voll im Gange ist, die Mieten steigen und die Parks und Strassen immer sauberer und kontrollierter werden, 
lief es um uns herum ehger schleppend an. Durch den zumindest teilweise erfolgreichen Widerstand gegen Media-Spree 
und dank der Finanz- und Immobilienkrise konnten wir ein wenig Luft holen. Aber mittlerweile schweben um uns herum die Baukräne wie Geier. 
Ein Glaskasten entsteht neben dem Nächsten und die Nachbar_Innen, die Mensch hier noch kennt, kannste an einer Hand abzählen.In dieser Stadt wird stückchenweise alles was nicht konsumier- und verwertbar ist zerstört und verdrängt.

...und siehe da, jetzt ist es wieder soweit: Die Köpi soll versteigert werden!

Kennen wa schon:
Seit ca. 15 Jahren ist die Commerzbank Gläubiger der wechselnden Eigentümer. In dieser Zeit versuchte sie durch mehrere Zwangsversteigerungen der Köpi an Kohle zu kommen. Bisher erfolglos, denn die Köpi ist und bleibt Risikokapital!
Immer Dank einer breiten Unterstützung und vieler solidarischer Aktionen.
Wir wollen nicht der letzte Pickel auf der Maske einer sauberen Hochglanzstadt sein. Vergessen wir nicht all die vielen Menschen 
und Projekte die um ihre Existenz kämpfen.
Es geht nicht nur um die Köpi, sondern um die Verteidigung unkommerziellen und unkontrollierbaren Lebens und Handelns.

Kapitalismus ist angreifbar!
Commerzbank in die Insolvenz treiben!


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Mehr Infos folgen in Kürze...

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