KØPI 137 - News:

11. Sep. 2009 | Solidarität mit dem Wagenplatz in Wien...

Gegenwärtig steht ein Teil der BewohnerInnen des Wagenplatz W11 nach wie vor in der Simmeringer Kimmerlgasse, ein weiterer Teil auf einem besetzten Grundstück im Zuständigkeitsbereich von Vizebürgermeister Michael Ludwig in der Hafenzufahrtsstraße im 2. Bezirk und ein dritter Teil nach 2 Besetzungsaktionen auf einem LKW-Parkplatz in St. Marx. Die Gemeindeverantwortlichen schauen weg und verweigern jegliches Gespräch.

Der Wagenplatz Kimmerlgasse, ein von den BewohnerInnen privat angemietetes Grundstück, musste wegen Strafandrohungen verschiedener Magistratsabteilungen aufgegeben werden. Die BewohnerInnen trafen daraufhin in Verhandlungen mit der Gemeinde, in denen sich die Stadt dazu bereiterklärte, ein Ersatzgrundstück in der Lobau für 500 Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Der Mietvertrag für die Kimmerlgasse wurde gekündigt und läuft nun am 1. September aus. Die Verhandlungen um das Lobaugrundstück scheiterten im letzten Moment an neuen finanziellen Forderungen – 22.000 Euro pro Jahr.

Wir fordern Wohnbaustadtrat und Vizebürgermeister Michael Ludwig und andere GemeindevertreterInnen dazu auf, ihre politische und soziale Verantwortung zu übernehmen und in ernsthaften Verhandlungen entsprechende Lösungen anzubieten.

Wagenleben muss legal und möglich sein!

Wir fordern die Gemeinde Wien auf, brachliegende Grundstücke auf Selbstkostenbasis zur Nutzung als Wagenplätze zur Verfügung zu stellen.

Mietfreies Wohnen für Alle!
Für gegenseitige Hilfe und Solidarität!

 

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